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Senioren-Punktspiele gerade beendet – schon beginnt die neue Planung

Seniorenblockspieltag Landesliga 40; Ausrichter TSV Wachenhausen
Seniorenblockspieltag Landesliga 40; Ausrichter TSV Wachenhausen

Die offiziellen Seniorenligen sind eine tolle Möglichkeit, in einem kompakten Format mal wieder gegen andere Mannschaften spielen zu können. An zwei Wochenendtagen wird die Liga gespielt. Man kommt also zu ausreichenden Möglichkeiten unserem tollen Sport nachzugehen. Viele Teams haben die Veranstaltung auch genutzt, im Anschluß gesellig zusammen zu sitzen. Da es eine separate Seniorenspielberechtigung gibt, könnt ihr auch die Chance nutzen, mit euren "Kumpels" aus dem Nachbarverein gemeinsam zu starten. (es muß allerdings ein offizieller Wechsel der Senioren Mannschaftsspielberechtigung die Spieler beantragt werden). Im folgenden erfahrt ihr alles Wissenswertes über die Seniorenligen von Hilmar Heinrichmeyer. Wenn du zu dem Thema Fragen hast, kannst du dich bei Hilmar melden (Kontakt weiter unten) oder auch gerne bei mir (Markus Thies).

 

Information von Hilmar Heinrichmeyer, TTVN

Nachdem erst kürzlich mit dem 2. Blockspieltag die Senioren-Punktspielsaison 2021/22 abgeschlossen worden ist, muss bereits jetzt die Planung der siebten Saison beginnen. Weil bis zur Meldung der Mannschaften im Rahmen der Vereinsmeldung in click-TT bis zum 10. Juni nicht mehr viel Zeit ist, sollen mit diesem Schreiben alle interessierten Vereine in Niedersachsen auf die Details hingewiesen werden.
Dabei handelt es sich um den Planungsstand am 24.05.2022. Niemand weiß, welchen Verlauf die Corona-Pandemie mit eventuell neuen Mutationen noch nehmen wird und andererseits wie nachhaltig die bisherigen Impfungen dagegen wirken werden. Deshalb kann nicht ausgeschlossen werden, dass die momentan geplanten und nachfolgend beschriebenen Details der neuen Saison wie schon im Vorjahr nicht die endgültigen sind.
In der jetzt abgelaufenen Saison hat der Senioren-Punktspielbetrieb auf Landesebene trotz der Rekord-Meldezahl von 128 Mannschaften ja leider sehr unter der Pandemie gelitten. Zunächst musste der für Anfang Februar geplante erste Blockspieltag in die zweite Mai-Hälfte verlegt werden, und dann haben auch noch bis zum Start der Spiele am 23.04. mit 39 Mannschaften 30 % der Teams nachträglich auf ihre Teilnahme verzichtet. In vielen Fällen standen einfach nicht genug Spieler zur Verfügung, die unter den Rahmenbedingungen einer alles andere als beendeten Pandemie antreten wollten.

Das TTVN-Ressort Seniorensport hat seine Konsequenzen aus den Erfahrungen in diesem Jahr gezogen. Wir können leider nicht ausschließen, dass Corona auch in der kommenden Saison im Winter wieder zuschlägt, und deshalb wird der Winter diesmal bei den Planungen ausgelassen. Die beiden Blockspieltage finden 2022/23 im April und Mai statt, wohl wissend, dass auch das nicht für alle Interessenten ideal ist – insbesondere nicht für die, die nach dem letzten „normalen“ Punktspiel ihren Schläger für mehrere Monate nicht mehr anpacken. Aber wir planen in erster Linie für die, die ganzjährig heiß auf Tischtennis sind. Wenn die Pandemie irgendwann mal ganz vorbei ist, können wir wieder in den Februar zurückgehen, aber im Moment scheint uns das zu riskant.

Weiterhin bis zu zwei Spielklassenebenen unterhalb der Niedersachsenliga

Zum vierten Mal wird es bei den Senioren 40 und 50 drei Spielklassenebenen geben. Unterhalb der Niedersachsenliga wird es bei genug Meldungen maximal zwei Gruppen der Verbandsliga geben, und darunter sind – je nach Meldeergebnis - bis zu vier Gruppen der Landesliga geplant. Dabei werden die gemeldeten Mannschaften nach regionalen Gesichtspunkten in die Gruppen eingeteilt werden. Jeder Meister einer Gruppe darf in die höhere Liga aufsteigen, während die Mannschaften unterhalb von Platz 6 in die nächsttiefere Liga absteigen müssen.

Relegationsspiele wird es für die Seniorenligen weiterhin nicht geben – dafür ist schlichtweg keine Zeit im Terminplan.
Natürlich richtet sich die Zahl der Ebenen nach dem Bedarf. Deshalb wird es in 2022/23 bei den Senioren 60 und 70 unterhalb der Niedersachsenliga wieder nur maximal zwei Gruppen der Verbandsliga geben, und weiterhin (noch) keine Landesligen. Diese werden erst dann angeboten, wenn sich mehr Mannschaften melden, als Plätze in der Niedersachsenliga und Verbandsliga zur Verfügung stehen (8+16=24).

Bei den Seniorinnen 40, 50, 60 und 70 bleibt weiterhin das Ziel, möglichst vier Gruppen der Niedersachsenliga mit bis zu acht Mannschaften auf die Beine zu stellen.
Im Rahmen der Vereinsmeldung in click-TT wird bei den Senioren – wie auch bei den Damen und Herren und im Nachwuchs – jeweils diejenige Ligaebene angeboten, für die sich die Mannschaft in der letzten Saison 2021/22 qualifiziert hat. Neue Mannschaften steigen in der untersten Ebene ein – bei den Senioren 40 und 50 ist das die Landesliga, bei den Senioren 60 und 70 die Verbandsliga und in allen Seniorinnen-Altersklassen die Niedersachsenliga, die hier jeweils als Meldeliga eingerichtet werden. Sollten einzelne Mannschaften gerne höher spielenwollen, als sie sich qualifiziert haben, so sollten sie unbedingt ihre Aufstiegsbereitschaft durch
das Setzen des entsprechenden Hakens bei der Vereinsmeldung kundtun. Falls nicht alle höheren Ebenen mit den direkt qualifizierten Mannschaften gefüllt werden können, wird das TTVN-Ressort Seniorensport nach Eingang der Meldungen über die Auffüllreihenfolge entscheiden.

Keine Angst vor großen Namen!

Wer neu dabei sein will, sollte sich – gerade als tieferklassiger Verein - von den „hohen“ Ligenbezeichnungen („Niedersachsenliga“, „Verbandsliga“ und „Landesliga“) nicht abschrecken lassen. In den Senioren-Landesligen haben zuletzt bereits etliche Spieler gespielt, die bei den Herren auch „nur“ in der Kreisliga spielen. Da der Senioren-Spielbetrieb in der siebten Saison immer noch im Aufbau ist, gibt es momentan nur diese drei „hohen“ Ebenen. Das liegt einfach daran, dass der Aufbau von oben nach unten erfolgt und nicht umgekehrt.
Sobald in einer Spielzeit in einer Altersklasse (z. B. Senioren 40) mehr als vier Gruppen der Landesliga zustande kommen, wird für die Folgesaison die Einrichtung von Senioren Bezirksoberligen vorbereitet. Wären nicht in dieser Saison 19 der gemeldeten 60 Senioren 40-Mannschaften wieder zurückgezogen worden, wäre schon in 2022/23 eine Bezirksoberliga angeboten worden. So aber wird davon ausgegangen, dass die vorhandenen 56 Plätze in den drei Ebenen der Senioren 40 im kommenden Jahr noch einmal – vielleicht letztmalig - reichen werden.

Wie wird in den Seniorenligen gespielt werden?

Am Modus ändert sich gegenüber dem geplanten Ablauf in den ersten sechs Spielzeiten nichts. So wird es wieder als Ziel Achtergruppen geben, die ausschließlich in der Rückrunde ihre Punktspiele in einer einfachen Runde (also ohne Rückspiele) austragen. Und es wird wieder an zwei Blockspieltagen in Turnierform mit jeweils drei Punktspielen für jede Mannschaft gespielt, bei der alle acht Teams einer Gruppe in einer Halle zusammenkommen.

Damit wären dann sechs der nötigen sieben Runden einer Achtergruppe abgedeckt. Die verbleibende Runde wird nicht zentral ausgetragen, sondern als einzelne Mannschaftskämpfe bei einem der beiden Vereine. Diese zeitlich gesehen vierte Runde – die zwischen den beiden Turnierblocks liegen sollte, in der kommenden Saison aber schon am 1. März 2023 gestartet werden darf - wird so zusammengesetzt, dass möglichst kurze Entfernungen zwischen den zwei gegnerischen Mannschaften entstehen. Es wird also die Runde mit vielen Lokalderbys sein, so dass ggf. diese Spiele auch unter der Woche ausgetragen werden können oder an einem Freitagabend. Je nach regionaler Konstellation der Gruppen-Zusammensetzung kann es allerdings auch vorkommen, dass in einzelnen der vier Mannschaftskämpfen Teams aufeinandertreffen, die nicht unbedingt benachbart sind. Das Heimrecht in dieser vierten Runde wird vom Ressort Seniorensport so vergeben, dass über die Jahre eine möglichst gerechte Vergabe angestrebt wird. Wer also zuletzt in dieser Runde Heimrecht hatte, wird in 2022/23 wahrscheinlich reisen müssen. Und wer selbst Gastgeber eines Blockspieltages ist, wird in der 4. Runde wahrscheinlich auch kein Heimrecht haben.
Die beiden Blockspieltage sind bereits terminiert worden, damit sich alle interessierten Vereine diese freihalten können und dort z. B. keine Damen- oder Herren-Punktspiele hinlegen: Jeweils samstags am 22.04.2023 und am 13.05.2023 von 12.00 Uhr bis ca. 20 Uhr.

Und auch die Vereine, die Interesse haben, in eigener Halle einen Blockspieltag durchzuführen (acht Tische sind erforderlich), sollten ihre Halle schon einmal reservieren.
Die Senioren spielen mit Vierer-Mannschaften im Bundessystem (2 Doppel, 8 Einzel) und die Seniorinnen mit Dreier-Mannschaften im modifizierten Swaythling-Cup-System (3 Einzel, 1 Doppel, 3 Einzel). Damit die Mannschaftskämpfe nicht zu kurz werden und alle Spieler auch im Falle eines hohen Sieges ausreichend oft drankommen, so dass sich auch eine weitere Anreise lohnt, werden alle Spiele ausgespielt. Bei den Senioren sind das dann immer zehn Spiele, bei den Seniorinnen immer sieben pro Punktspiel. Für jeden einzelnen Spieler sind das in beidenFällen (maximal) drei Spiele (Einzel bzw. Doppel) pro Punktspiel. Das Durchspielen hat sich als großer Vorteil erwiesen, weil dadurch selbst beim nicht vollständigen Antreten einer Mannschaft alle gegnerischen Spieler garantiert noch zum Einsatz kommen. Und die Spieldauer mit bis zu zweieinhalb Stunden hat sich auch als akzeptabel herausgestellt.

Was müssen die interessierten Vereine beachten?

Auch wenn der Senioren-Spielbetrieb weiterhin nur in der Rückrunde ausgetragen wird, so wird die Einteilung der Gruppen bereits im Sommer dieses Jahres vorgenommen. Es ist notwendig, dass die Gruppen früh genug feststehen, damit Ausrichter für die Blockspieltage gefunden werden können – im Sommer sind die Hallen leichter zu bekommen, als wenn man erst im Januar danach fragt. Deshalb ist es auch erforderlich, dass alle Vereine, die in einer Seniorenliga auf Verbandsebene starten wollen, sich bis zum Ende der Vereinsmeldung am 10. Juni 2022 dafür entscheiden und ihre Meldung – wie für alle anderen Altersklassen auch – über click-TT eingeben. Dabei können sie sich in jeder der vier Seniorenklassen (40/Jg. 1983, 50/Jg. 1973, 60/Jg. 1963, 70/Jg. 1953) oder der vier Seniorinnenklassen für die Niedersachsenliga,
Verbandsliga oder die Landesliga anmelden – ggf. auch mit mehr als einer Mannschaft.
Nach dem 10. Juni 2022 werden die Gruppen dann eingeteilt, die Spielleiter für die gebildeten Gruppen berufen und die Orte für die Blockspieltage gesucht. Die Mannschaftsmeldung (Zuordnung der Spieler zu den Mannschaften) muss allerdings erst zur Rückrunde vorgenommen werden, also zum normalen Termin 22.12.2022, der auch für alle anderen Altersklassen gilt.
Senioren aus den höheren Seniorenklassen (50, 60, 70) sind beim Mannschaftsspielbetrieb zusätzlich auch in jüngeren Seniorenklassen einsatzberechtigt. Dafür gibt es im Rahmen der Wettspielordnung extra den Spielertyp „Senioren-Ergänzungsspieler“. Ein Verein kann also durchaus mit zwei Senioren 40 und zwei Senioren 50 eine Mannschaft bei den Senioren 40 bilden und als Ersatzspieler auch mal einen Senior 60 einsetzen.

Altersgruppenbezogene Spielberechtigung sollte genutzt werden

Im Zusammenhang mit den Seniorenligen und der Mannschaftsbildung sei noch einmal auf die
bundesweite Regelung hingewiesen, nach der Seniorenspieler grundsätzlich neben ihrer Spielberechtigung für ihren Stammverein eine zusätzliche (altersgruppenbezogene) Spielberechtigung für den Senioren-Mannschaftsspielbetrieb in einem anderen Verein erwerben können. Diese hat keinen Einfluss auf ihren Einsatz im Erwachsenenbereich (Damen/Herren) und ermöglicht die Teilnahme am Senioren-Mannschaftsspielbetrieb, wenn im eigenen Stammverein nicht genug Gleichgesinnte vorhanden sind.
Diese Senioren-Spielberechtigung für einen anderen Verein kann zu den normalen Wechselterminen 31.05.2022 bzw. 30.11.2022 erworben werden, und zwar über die Wechselfunktionen im Vereinsbereich von click-TT. Voraussetzung für diese zusätzliche „Spielberechtigung für den Senioren-Mannschaftsspielbetrieb“ ist allerdings die Mitgliedschaft
auch im neuen Verein! Dieser hat darüber zu entscheiden, welche Höhe der Beitrag für die zusätzlichen Seniorenspieler hat, wobei auch eine beitragslose Vereinsmitgliedschaft theoretisch denkbar ist. Der Verband verlangt nur, dass eine Mitgliedschaft vorliegt, nicht, was diese kostet!
Viele Mannschaften, die in der abgelaufenen Saison am Senioren-Punktspielbetrieb teilnehmen wollten, haben sich die „Senioren-Dienste“ von spielwilligen Aktiven aus der Nachbarschaft gesichert, mit denen sie eine schlagkräftige Seniorenmannschaft auf die Beine gestellt haben. Wichtig ist, dass die Seniorenmannschaft bereits jetzt im Juni im Rahmen der Vereinsmeldung gemeldet wird – diese kann dann durchaus noch bis zum zweiten Wechseltermin 30.11.2022 durch Spieler aus anderen Vereinen verstärkt werden.

Langfristige Planung ist unbedingt erforderlich!

Auf eine Sache muss allerdings hingewiesen werden: Eine langfristige Planung des auf zwei bis drei Termine konzentrierten Senioren-Punktspielbetriebs ist seitens der Vereine unbedingt erforderlich. Leider haben das in der Vergangenheit einige Vereine unterschätzt und dann kurz vor den Blockspieltagen festgestellt, dass sie nicht genug Spieler zusammen bekommen werden – und zwar nicht erst in der Corona-Zeit! Einige Mannschaften mussten deshalb im Laufe des Jahres ihre gemeldeten Teams wieder zurückziehen. Das ist nicht nur für die Gegner ärgerlich, denen dann die Spielpartner fehlen, sondern hat auch negative finanzielle Auswirkungen: Das Ordnungsgeld für Nichtantreten bzw. Zurückziehen in den Seniorenligen beträgt 100,- Euro und wird nach heutigem Stand in der kommenden Saison – im Gegensatz zu 2021/22 - wieder fällig. Deshalb reicht es nicht, wenn es im Verein einen Enthusiasten gibt, der gerne in einer Seniorenmannschaft spielen will – er/sie braucht mindestens zwei Mitstreiterinnen bzw. drei Mitstreiter, sonst macht es keinen Sinn. Und ein Tipp noch: Es empfiehlt sich, zu den Blockspieltagen mit mehr Spielern als unbedingt erforderlich anzureisen und dann zu rotieren. Man kann das Ganze auch gut als Mannschaftsfahrt im Vereinsbus planen! Sechs Spieler für eine Vierermannschaft sind ein guter Richtwert.

Melde- und Ordnungsgebühren wieder in normaler Höhe geplant

Ein Wort noch zu den Meldegebühren: Diese betragen im Seniorenbereich 50 € pro Mannschaft. Es ist davon auszugehen, dass diese in der kommenden Saison wieder in normaler Höhe fällig werden, zumal die abgelaufene Saison bei den Senioren ja komplett
stattgefunden hat. Je nach weiterem Pandemieverlauf ist allerdings nicht ganz ausgeschlossen, dass es wie schon 2020/21 und 2021/22 wieder dazu kommt, dass die Ordnungsgelder für bestimmte Verstöße (Zurückziehen, Nichtantreten, unvollständiges Antreten) reduziert oder gestrichen werden. Nach momentanem Stand sollte damit aber niemand planen.
Bei Fragen können sich interessierte Vereine oder Spieler gerne an den TTVN-Ressortleiter Seniorensport, Hilmar Heinrichmeyer, wenden - per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 0231/148224.

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